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FAQ: Schlaftherapie


Fragen und Antworten zu CPAP-Geräten, Schlafatemmasken, Anwendung, Reinigung und typischen Problemen während der Schlaftherapie.

Ihre Fragen zur Schlaftherapie

Der Einstieg in eine CPAP-Therapie ist häufig mit neuen Abläufen verbunden. Wie muss die Maske sitzen? Was hilft bei Leckagen, trockenen Schleimhäuten oder Druckstellen? Und was ist bei der Reinigung oder auf Reisen zu beachten?

Wichtiger Hinweis zur Verordnung:

Kranz easy setzt die Versorgung nach der ärztlichen Verordnung der behandelnden Praxis, Klinik oder des Schlaflabors um. Die Therapieform, der Druckbereich und weitere medizinische Einstellungen werden dort festgelegt. Bitte verändern Sie diese Werte nicht selbst.


Häufige Fragen zur Schlaftherapie

Bei einer Schlafapnoe kommt es während des Schlafs wiederholt zu Atemaussetzern oder einer deutlich eingeschränkten Atmung. Dadurch kann der Schlaf immer wieder unbemerkt unterbrochen werden. Betroffene fühlen sich deshalb trotz ausreichender Schlafdauer häufig nicht erholt.

Mögliche Hinweise sind lautes oder unregelmäßiges Schnarchen, beobachtete Atemaussetzer, morgendliche Kopfschmerzen und ausgeprägte Tagesmüdigkeit. Auch Konzentrationsprobleme oder häufiges nächtliches Erwachen können auftreten. Schnarchen allein bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Schlafapnoe vorliegt. ​

Die erste Untersuchung kann mit einer ambulanten Polygraphie zu Hause erfolgen. Dabei werden unter anderem Atmung, Sauerstoffsättigung, Puls und Schnarchgeräusche aufgezeichnet. Für eine genauere Untersuchung kann anschließend eine Polysomnographie im Schlaflabor erforderlich sein.

Bei der CPAP-Therapie erzeugt das Schlaftherapiegerät einen dauerhaft gleichbleibenden positiven Atemwegsdruck. Dieser wird über einen Schlauch und eine Schlafatemmaske zugeführt. Der Druck unterstützt dabei, die oberen Atemwege während des Schlafs offenzuhalten.

Die Therapie kann die nächtlichen Atemaussetzer während der Anwendung deutlich verringern. Sie beseitigt die zugrunde liegende Ursache jedoch nicht automatisch. Ob sich der Behandlungsbedarf verändert, muss durch die behandelnde Praxis oder das Schlaflabor geprüft werden.

Ein CPAP-Gerät macht nicht im Sinne einer Sucht abhängig. Die Wirkung besteht jedoch in der Regel nur, solange das Gerät während des Schlafs genutzt wird. Beenden oder unterbrechen Sie die Therapie deshalb nicht ohne ärztliche Rücksprache.

Nutzen Sie das Gerät entsprechend der ärztlichen Vorgabe möglichst während jeder Schlafphase. Dazu können auch längere Ruhephasen oder ein Mittagsschlaf gehören. Eine regelmäßige Anwendung ist wichtig, damit die Therapie zuverlässig wirken kann.  

Waschen Sie Ihre Hände und prüfen Sie Maske, Maskenkissen und Kopfbänder auf sichtbare Schäden. Setzen Sie die Maske entsprechend der Einweisung auf und ziehen Sie die Bänder gleichmäßig an. Das Maskenkissen soll am Gesicht anliegen, ohne unangenehm zu drücken.

Prüfen Sie anschließend:

  • Das Maskenkissen sitzt gleichmäßig auf der Haut
  • Die Kopfbänder sind nicht verdreht
  • Der Schlauch ist sicher mit der Maske verbunden
  • Die Ausatemöffnungen sind frei
  • Die Maske verrutscht beim Liegen nicht
  • Es entstehen keine schmerzhaften Druckstellen

Die Maske muss dicht sitzen, darf aber nicht zu fest angezogen werden. Zu straffe Kopfbänder können Druckstellen verursachen und das Maskenkissen verformen. Prüfen Sie den Sitz am besten bei eingeschaltetem Gerät und in Ihrer üblichen Schlafposition.

Verbinden Sie Gerät, Atemschlauch und Maske entsprechend der Einweisung. Stellen Sie das Gerät auf eine feste, trockene Fläche und halten Sie die Lufteinlässe frei. Starten Sie das Schlaftherapiegerät anschließend entsprechend der Bedienungsanleitung. Verändern Sie dabei keine voreingestellten Therapiewerte.

Die Eingewöhnungszeit ist individuell. Manche Menschen gewöhnen sich innerhalb weniger Nächte an Gerät und Maske, andere benötigen mehr Zeit. Wichtig ist, Probleme mit Sitz, Leckagen oder Druckstellen früh anzusprechen.

Tragen Sie die Maske zunächst für kurze Zeit im Wachzustand. So können Sie sich schrittweise an das Gefühl und den Luftstrom gewöhnen. Bei anhaltendem Unwohlsein unterstützen wir bei der Prüfung der Maskenpassform und können bei Bedarf auch eine Maskenanpassung durchführen.  

Grundsätzlich ist die Nutzung in verschiedenen Schlafpositionen möglich. Die Maske sollte dabei nicht durch das Kopfkissen verschoben oder gegen das Gesicht gedrückt werden.

Nein. Der Therapiedruck wird medizinisch festgelegt. Verändern Sie diese Einstellungen nicht selbst. Bei Beschwerden oder dem Gefühl, dass der Druck nicht passt, wenden Sie sich an Ihre behandelnde Praxis oder das Schlaflabor.

Ein CPAP-Gerät arbeitet mit einem festgelegten Therapiedruck. Ein APAP-Gerät passt den Druck innerhalb eines ärztlich vorgegebenen Bereichs automatisch an. Ein BiLevel-Gerät verwendet unterschiedliche Druckniveaus für die Einatmung und Ausatmung.

Welche Therapieform geeignet ist, entscheidet die behandelnde Praxis oder das Schlaflabor. Wir richten das Gerät entsprechend der Verordnung ein.

Die Verordnung legt die Therapieform und die erforderlichen Funktionen fest. Das konkrete Gerätemodell hängt zusätzlich von der Versorgung, dem Vertrag mit dem Kostenträger und der Verfügbarkeit ab.

Zu den häufig verwendeten Maskenarten gehören:

  • Nasenmasken: Sie umschließen die Nase und eignen sich für Personen, die überwiegend durch die Nase atmen. Je nach Modell bedecken sie die Nase vollständig und bieten dadurch eine stabile Auflagefläche.
  • Nasenpolstermasken: Diese Masken liegen mit kleinen, weichen Polstern direkt am Naseneingang an. Sie sind besonders leicht und bieten ein großes Sichtfeld, was beim Lesen oder Fernsehen angenehm sein kann.
  • Full-Face-Masken: Sie bedecken Mund und Nase und können daher auch bei überwiegender Mundatmung geeignet sein. Diese Masken bieten eine umfassende Abdichtung, können sich aber je nach Modell etwas größer oder schwerer anfühlen.

Welche Ausführung geeignet ist, hängt unter anderem von Ihrer Atmung, der Schlafposition, der Gesichtsform und den ärztlichen Vorgaben ab.

Eine passende Maske soll bequem sitzen und während des Schlafs möglichst dicht bleiben. Auch Mundatmung, Bartwuchs, empfindliche Haut oder ein eingeschränktes Sichtfeld können bei der Auswahl eine Rolle spielen. Eine erste Orientierung bietet der Maskenberater.

Ein Maskenwechsel kann geprüft werden, wenn die bisherige Maske nicht richtig sitzt oder dauerhaft Beschwerden verursacht. Welche Alternative bereitgestellt werden kann, hängt von Ihrer Versorgung und den Vorgaben des Kostenträgers ab.

Hinweise können ein deutliches Strömungsgeräusch, austretende Luft an den Augen oder ein ständig verrutschendes Maskenkissen sein. Prüfen Sie, ob die Maske richtig zusammengesetzt und gleichmäßig angelegt ist. Ziehen Sie die Kopfbänder nicht immer weiter an, sondern lassen Sie bei anhaltender Leckage den Sitz prüfen.  

Ein Warmluftbefeuchter kann die zugeführte Atemluft befeuchten. Das kann bei trockenen Schleimhäuten oder einem trockenen Mund angenehmer sein. Verwenden Sie den Befeuchter nur entsprechend der Einweisung und den Angaben des Herstellers.

Sie können normales Leitungswasser verwenden. Je nach Wasserqualität sollte der Behälter regelmäßig gereinigt werden, um Mineral- und Kalkablagerungen zu entfernen und seine Lebensdauer möglichst lange zu erhalten. Überschreiten Sie nicht die angegebene Füllhöhe. Der Behälter sollte vor einem Transport immer vollständig geleert werden.

Ein beheizbarer Atemschlauch kann dabei helfen, die Temperatur der befeuchteten Luft auf dem Weg zur Maske gleichmäßig zu halten. Dadurch kann sich weniger Kondenswasser im Schlauch bilden.

Eine Auswertung erfolgt nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch und nach Ihrer Zustimmung. Bei kompatiblen Geräten können beispielsweise Betriebsstunden oder Angaben zur Maskendichtigkeit über Systeme wie AirView oder prisma CLOUD bereitgestellt werden. Die medizinische Bewertung der Daten erfolgt durch die behandelnde Praxis oder das Schlaflabor.

Reinigen Sie die Maske nach den Herstellerangaben und den Hinweisen aus der Einweisung. Das Maskenkissen sollte regelmäßig von Hautfett und Rückständen befreit werden. Verwenden Sie nur geeignete milde Reinigungsmittel und lassen Sie alle Teile vollständig an der Luft trocknen.

Die Reinigung richtet sich nach dem jeweiligen Schlauch und den Herstellerangaben. Achten Sie darauf, dass keine Rückstände oder Feuchtigkeit im Atemschlauch verbleiben. Schließen Sie den Schlauch erst wieder an, wenn er vollständig trocken ist.  

Leeren Sie den Befeuchter und reinigen Sie sie regelmäßig. Kalk, Ablagerungen oder stehendes Wasser können die Hygiene beeinträchtigen. Prüfen Sie die Kammer zusätzlich auf Risse und undichte Stellen.

Normalerweise werden die passenden Filter zusammen mit dem Gerät mitgeliefert. Beim AirSense 11 sollte der Filter in der Regel einmal im Monat gewechselt werden. Je nach Gerät und Hersteller können die Wechselintervalle jedoch variieren. Beachten Sie daher bitte die Angaben in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts.

Die Wechselintervalle hängen vom Bauteil, vom Zustand und von Ihrer bestehenden Versorgung ab. Ein Austausch kann erforderlich sein, wenn Material verhärtet, beschädigt, undicht oder nicht mehr hygienisch sauber ist.

Prüfen Sie zunächst, ob die Maske zu fest sitzt oder das Maskenkissen falsch eingesetzt wurde. Verwenden Sie keine ungeeigneten Polsterungen an der Schlafatemmaske. Bei anhaltenden Hautreizungen oder schmerzhaften Stellen wenden Sie sich an uns und gegebenenfalls an Ihre behandelnde Praxis.

Mögliche Ursachen sind eine größere Maskenleckage, Mundatmung oder eine nicht passende Befeuchtung. Prüfen Sie den Maskensitz und den Befeuchter. Bleiben die Beschwerden bestehen, lassen Sie Gerät und Maske überprüfen.  

Wasser im Schlauch entsteht häufig durch Kondensation der befeuchteten Atemluft. Ursache ist meist, dass die warme, feuchte Luft im Atemschlauch auf eine kältere Umgebung trifft und sich dort als Wasser niederschlägt. Das kann besonders bei niedriger Raumtemperatur, einem kalten Schlafzimmer oder einem Atemschlauch auftreten, der auf dem Boden liegt oder aus dem Bett herausführt.

Kondenswasser entsteht außerdem durch:

  • eine zu hoch eingestellte Befeuchtung
  • eine sehr voll gefüllte Befeuchterkammer
  • eine ungünstige Position des Geräts
  • tiefe Schlaufen oder Knicke im Atemschlauch, in denen sich Wasser sammeln kann

Lesen Sie die angezeigte Meldung und prüfen Sie Stromversorgung, Schlauch, Maske, Filter und Befeuchter. Öffnen oder reparieren Sie das Schlaftherapiegerät nicht selbst. Bleibt der Fehler bestehen, wenden Sie sich mit Gerätetyp, Seriennummer und Fehlermeldung an uns.

In vielen Fällen kann das CPAP-Gerät auch unterwegs weiterverwendet werden. Prüfen Sie vor der Reise Stromanschlüsse, Netzspannung, Transportmöglichkeiten und benötigtes Zubehör. Nehmen Sie Maske, Schlauch, Netzteil und notwendige Unterlagen vollständig mit.

Je nach Reisedauer können folgende Dinge wichtig sein:

  • Passende Maske und Atemschlauch
  • Netzteil und geeigneter Reiseadapter
  • Ersatzfilter und notwendiges Zubehör
  • Ärztliche Bescheinigung oder Verordnung (bei Bedarf auch in englischer Sprache)
  • aktueller und vollständig ausgefüllter Patientenpass
  • eine Zollbestätigung (hier anfordern) mit Angaben zu Modell und Hersteller des Geräts
  • Kontaktdaten von Kranz easy

Planen Sie die Reise möglichst früh und entleeren Sie den Befeuchter vollständig vor dem Transport.

Die Mitnahme hängt von der Fluggesellschaft und dem Gerät ab. Melden Sie Ihr Schlaftherapiegerät frühzeitig bei der Airline an und fragen Sie, welche Unterlagen erforderlich sind. Wenn Sie das Gerät während des Fluges verwenden möchten, müssen Stromversorgung und Nutzung gesondert bestätigt werden.

Prüfen Sie vorab, ob eine zuverlässige und ausreichend abgesicherte Stromversorgung vorhanden ist. Verwenden Sie ausschließlich geeignete Netzteile oder Spannungswandler. Schützen Sie Gerät, Maske und Zubehör vor Feuchtigkeit, Staub, Hitze und direkter Sonneneinstrahlung.  

Informieren Sie die Reederei möglichst vor der Buchung über Ihr CPAP-Gerät. Klären Sie Stromanschlüsse, die Nutzung und mögliche Vorgaben für medizinische Geräte. Nehmen Sie ausreichend Zubehör für die gesamte Reise mit.

Ja. Kranz easy unterstützt bei technischen und organisatorischen Fragen zu Gerät, Zubehör und Stromversorgung. Eine Versorgung oder Lieferung am Reiseziel muss frühzeitig geprüft werden. Weitere Informationen finden Sie bei der Urlaubsversorgung.

Bestandskunden können benötigtes Verbrauchsmaterial online oder telefonisch anfragen. Geben Sie das Gerät, das Maskenmodell, die Maskengröße und die benötigten Teile möglichst genau an. Nutzen Sie dafür Verbrauchsmaterial bestellen.  

Eine automatische Zusendung erfolgt nicht. Die Lieferung richtet sich nach Ihrer bestehenden Versorgung und den Vorgaben des Kostenträgers. Fragen Sie benötigtes Zubehör deshalb rechtzeitig bei uns an.

Wenden Sie sich möglichst früh an uns. Halten Sie Gerätetyp, Seriennummer, Maskenmodell und eine kurze Beschreibung des Problems bereit. Bei technischen Fragen finden Sie weitere Hinweise in den FAQ zu Geräten und Technik.  


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