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FAQ: Technik und Geräte


Fragen und Antworten zu Alarmen, Fehlermeldungen, Stromversorgung, Akkus und technischen Problemen mit Ihrem Therapiegerät.

Technische Probleme richtig einordnen

Das Gerät piept, das Display zeigt eine Meldung oder der Akku hält nicht mehr so lange wie gewohnt? Viele technische Probleme lassen sich bereits durch eine Kontrolle der Stromversorgung, der Anschlüsse und des Zubehörs näher eingrenzen.

Wichtiger Hinweis zur Verordnung:

Öffnen oder reparieren Sie das Gerät niemals selbst. Verändern Sie keine medizinisch festgelegten Einstellungen. Vorgaben zu Sauerstofffluss, Therapiedruck und Beatmungsparametern dürfen nur nach ärztlicher Anordnung geändert werden.

Prüfen Sie bei einem Alarm zuerst, wie es der versorgten Person geht. Bei akuter Atemnot, Bewusstlosigkeit, starken Brustschmerzen oder Lebensgefahr wählen Sie sofort den Notruf 112.

Liegt ein dringendes technisches Problem vor, nutzen Sie unseren technischen Notdienst. 


Häufige Fragen zur Technik und Geräte

Die Modellbezeichnung steht meistens auf dem Typenschild an der Rückseite oder Unterseite des Geräts. Dort finden Sie häufig auch die Seriennummer und weitere technische Angaben.

Kippen Sie einen Flüssigsauerstoffbehälter oder ein Gerät mit gefüllter Befeuchterkammer nicht, um das Typenschild abzulesen. Notieren Sie die Angaben bei der ersten Einweisung oder fotografieren Sie das Typenschild für spätere Serviceanfragen.

Alarme, Symbole, Filter, Akkus, Netzteile und Anschlüsse unterscheiden sich je nach Geräteserie. Selbst ähnlich aussehende Modelle können anderes Zubehör benötigen oder eine Meldung unterschiedlich darstellen.

Geben Sie deshalb möglichst den vollständigen Gerätenamen und die Seriennummer an. Bezeichnungen wie weißes Sauerstoffgerät oder ResMed-Gerät reichen für eine sichere Zuordnung häufig nicht aus.

Nicht jedes Netzteil, jeder Akku, Schlauch oder Befeuchter ist mit jedem Gerät kompatibel. Auch mechanisch passende Teile können andere technische Eigenschaften besitzen.

Verwenden Sie ausschließlich freigegebenes Zubehör, das für Ihr konkretes Modell vorgesehen ist. Adapter, Akkus oder Netzteile sollten nicht eigenständig ausgetauscht oder kombiniert werden.

Die Gebrauchsanweisung wird normalerweise mit dem Gerät oder bei der Einweisung bereitgestellt. Bewahren Sie sie an einem gut erreichbaren Ort auf.

Ist die Anleitung nicht mehr vorhanden, kann das passende Gerät anhand von Modellbezeichnung und Seriennummer ermittelt werden. Verwenden Sie keine Anleitung eines nur ähnlich bezeichneten Geräts.

Medizinische Einstellungen wie Sauerstofffluss, Impulsstufe, Therapiedruck oder Beatmungsparameter dürfen nicht eigenständig verändert werden. Sie werden durch die behandelnde Praxis, Klinik oder das Schlaflabor festgelegt.

Einige Geräte besitzen Komfortfunktionen, die im zulässigen Rahmen selbst bedient werden können. Verwenden Sie diese nur, wenn sie bei der Einweisung erklärt wurden.

Schauen Sie zuerst auf das Display beziehungsweise die Kontrollleuchten. Notieren Sie die angezeigte Meldung, den Fehlercode und die Farbe der Leuchte.

Prüfen Sie anschließend:

  • Ist das Gerät mit Strom versorgt?
  • Ist ein vorhandener Akku geladen und richtig eingesetzt?
  • Sind alle Schläuche und Anschlüsse fest verbunden?
  • Ist ein Schlauch geknickt oder eingeklemmt?
  • Sind die Lufteinlässe frei?
  • Ist der Befeuchter richtig eingesetzt und geschlossen?

Hört der Alarm danach nicht auf, melden Sie sich bei uns. Gemeinsam prüfen wir die Anzeige und klären den nächsten Schritt.

Viele Geräte führen beim Einschalten einen kurzen Selbsttest durch. Dabei können für wenige Sekunden ein Signalton und mehrere Kontrollleuchten erscheinen.

Danach sollte das Gerät in den normalen Betriebszustand wechseln. Bleibt eine Warnleuchte an oder ertönt der Ton weiter, prüfen Sie die angezeigte Meldung und wenden Sie sich bei Bedarf an uns.

Schalten Sie den Alarm nicht einfach aus. Lesen Sie die Meldung vollständig ab und prüfen Sie die sichtbaren Anschlüsse sowie die Stromversorgung.

Bleibt der Alarm bestehen, kontaktieren Sie uns mit dem Gerätenamen, dem Fehlercode und einer kurzen Beschreibung. Wir helfen Ihnen bei der Einordnung und prüfen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Für eine schnelle Zuordnung benötigen wir möglichst:

  • Name des Therapiegeräts
  • Seriennummer
  • Angezeigte Fehlermeldung
  • Farbe und Verhalten der Kontrollleuchten
  • Zeitpunkt und Häufigkeit des Fehlers
  • Stromversorgung über Steckdose oder Akku
  • Kurze Beschreibung des Problems

Die Angaben stehen meistens auf dem Typenschild an der Rückseite oder Unterseite des Geräts. Ein Foto der Fehlermeldung kann zusätzlich hilfreich sein.

Kontrollieren Sie, ob Netzteil und Gerätestecker vollständig eingesteckt sind. Prüfen Sie die Steckdose mit einem anderen geeigneten Elektrogerät.

Sauerstoffkonzentratoren sollten direkt an eine geeignete Wandsteckdose angeschlossen werden und nicht an eine Verteilerdose oder Steckdosenleiste. Eine ungeeignete oder instabile Stromversorgung kann einen Fehler auslösen, bei dem das Gerät eine Störung der Stromzufuhr meldet.

Bei einem mobilen Gerät sollten zusätzlich der Sitz und der Ladezustand des Akkus kontrolliert werden. Bleibt das Gerät ohne Funktion, melden Sie den Defekt bei uns.

Einige Displays werden nach kurzer Zeit automatisch abgedunkelt. Prüfen Sie, ob sich die Anzeige über die vorgesehene Taste wieder aktivieren lässt.

Reagiert das Gerät gar nicht und ist auch kein Luftstrom vorhanden, kontrollieren Sie die Stromversorgung. Lässt sich das Problem dadurch nicht beheben, unterstützen wir Sie bei der weiteren Prüfung.

Nein. Öffnen Sie das Gehäuse nicht und führen Sie keine eigenen Reparaturen durch. Auch scheinbar einfache Eingriffe können die Funktion und Sicherheit des Geräts beeinträchtigen.

Melden Sie einen Defekt direkt bei uns. Wir klären, ob eine technische Prüfung oder ein Austausch erforderlich ist.

Die Bedeutung hängt vom Gerät und davon ab, ob die Leuchte dauerhaft erscheint, blinkt oder zusammen mit einem Alarmton auftritt.

Prüfen Sie zunächst:

  • Steht das Gerät frei und kann ausreichend Luft ansaugen?
  • Ist der Schlauch geknickt oder eingeklemmt?
  • Sind Nasenbrille und Verbinder richtig angeschlossen?
  • Ist ein vorhandener Befeuchter korrekt montiert?
  • Wird am Durchflussmesser der verordnete Wert angezeigt?

Bleibt die Warnleuchte aktiv, teilen Sie uns Farbe, Verhalten und Alarmton mit. Wir ordnen die Meldung dem Gerät zu und erklären Ihnen das weitere Vorgehen.

Das kann auf eine unterbrochene Stromversorgung hinweisen. Prüfen Sie Netzstecker, Steckdose und eine eventuell verwendete Steckdosenleiste.

Ist die Steckdose funktionsfähig und der Konzentrator bleibt trotzdem ohne Betriebsanzeige, melden Sie sich bitte bei uns.

Ein geringer Sauerstofffluss ist an der Haut nicht immer deutlich spürbar. Kontrollieren Sie daher zuerst, ob das Gerät eingeschaltet ist und ob die Kugel im Durchflussmesser auf Höhe des verordneten Wertes steht.

Prüfen Sie danach Nasenbrille, Schlauch, Verbinder und Befeuchter auf Knicke oder lockere Anschlüsse. Sie können die beiden Nasenstutzen auch in ein Glas mit Wasser halten. Wenn es im Wasser blubbert, strömt Sauerstoff durch die Nasenbrille. Testen Sie den Sauerstofffluss niemals mit Feuer.

Prüfen Sie zunächst, ob alle Schläuche richtig angeschlossen sind und die Befeuchterflasche vollständig zugedreht ist. Der Schlauch muss frei liegen und darf nicht geknickt sein.

In der Befeuchterflasche befindet sich ein kleiner Schlauch, über den der Sauerstoff in das Wasser geleitet wird. An diesem Schlauch sitzt ein kleiner Filter. Je nach Wasserqualität kann sich dieser Filter zusetzen und dadurch den Sauerstofffluss beeinträchtigen. Die Kugel im Durchflussmesser bewegt sich dann möglicherweise nicht mehr.

Der Filter lässt sich in der Regel vom Schlauch abziehen. Sitzt er sehr fest, können Sie ihn vorsichtig abschneiden. Beachten Sie dabei:

  • Schneiden Sie nur den Filter ab.
  • Achten Sie darauf, dass noch ausreichend Schlauch im Wasser hängt.
  • Verändern Sie den verordneten Sauerstofffluss nicht.

Wenn Sie sich unsicher sind oder weitere Hilfe benötigen, zögern Sie bitte nicht sich bei uns zu melden.

Leichte Bewegungen können durch Druckveränderungen im Schlauch entstehen. Stärkere Schwankungen können auf einen geknickten Schlauch, Feuchtigkeit oder einen lockeren Verbinder hinweisen.

Prüfen Sie, ob alle Schläuche richtig angeschlossen und die Befeuchterflasche vollständig zugedreht ist. Bleibt die Anzeige instabil, melden Sie sich bitte bei uns.

Prüfen Sie, ob alle Schläuche richtig angeschlossen, die Befeuchterflasche vollständig zugedreht und der kleine Schlauch nicht geknickt ist.

Blubbert es trotzdem nicht, kann der Filter am Schlauchende verstopft sein. Ziehen Sie ihn vorsichtig ab. Sitzt er fest, schneiden Sie nur den Filter ab. Verändern Sie den verordneten Sauerstofffluss nicht.

Feuchtigkeit kann entstehen, wenn der Befeuchter zu voll ist, nicht aufrecht steht oder die feuchte Luft im Schlauch abkühlt. Auch tiefe Schlaufen begünstigen Wasseransammlungen. Prüfen Sie den Füllstand und die Position des Befeuchters.

Prüfen Sie, ob das Gerät gerade und auf einer festen Fläche steht. Halten Sie die Lufteinlässe frei und stellen Sie den Konzentrator nicht direkt an eine Wand oder vor einen Vorhang.

Klappern, Schleifen, starkes Pfeifen oder deutlich veränderte Geräusche sollten überprüft werden. Teilen Sie uns möglichst mit, wann und wie lange das Geräusch auftritt.

Das Gerät gibt während des Betriebs Wärme ab. Es darf deshalb nicht abgedeckt, in einem geschlossenen Schrank oder unmittelbar neben einer Heizung betrieben werden.

Wird das Gehäuse ungewöhnlich heiß oder erscheint gleichzeitig eine Fehlermeldung, schalten Sie das Gerät aus und wenden Sie sich an uns. Bei Brandgeruch oder Rauchentwicklung wählen Sie die 112.

Ein stationärer Sauerstoffkonzentrator benötigt Strom und funktioniert während eines Stromausfalls nicht. Wie in dieser Situation vorzugehen ist, hängt von Ihrer individuellen Versorgung ab.

Wenn Ihre Sauerstoffversorgung unterbrochen ist, kontaktieren Sie uns telefonisch. Treten Atemnot oder andere akute Beschwerden auf, wählen Sie die 112.

Das Gerät erkennt die Einatmung über die Nasenbrille und löst daraufhin einen Sauerstoffimpuls aus. Wird keine Atmung erkannt, kann die Nasenbrille verrutscht oder der Schlauch geknickt sein.

Prüfen Sie:

  • Sitzen die Nasenstutzen richtig in der Nase?
  • Zeigen die Nasenstutzen nach unten?
  • Ist der Schlauch geknickt oder eingeklemmt?
  • Ist die Nasenbrille vollständig angeschlossen?
  • Atmen Sie durch die Nase ein?

Bleibt die Meldung bestehen, verändern Sie die Impulsstufe nicht selbst. Wenden Sie sich an uns, damit Gerät und Zubehör geprüft werden können.

Prüfen Sie den Sitz der Nasenbrille und achten Sie darauf, dass der Schlauch frei liegt. Eine sehr flache Atmung durch den Mund kann die Erkennung erschweren.

Bleibt die Sauerstoffabgabe unregelmäßig, melden Sie sich bei uns. Bei Atemnot oder einer deutlichen Verschlechterung Ihres Zustands wählen Sie die 112.

Die Meldung weist darauf hin, dass der Sauerstoff nicht wie vorgesehen durch den Schlauch und die Nasenbrille fließt.

Kontrollieren Sie den gesamten Sauerstoffschlauch auf Knicke, Quetschungen und lockere Anschlüsse. Bleibt die Meldung bestehen, benötigen wir den genauen Fehlercode und die Gerätebezeichnung für die weitere Prüfung.

Das Gerät hat möglicherweise erkannt, dass die Sauerstoffkonzentration nicht im vorgesehenen Bereich liegt. Prüfen Sie, ob die Lüftungsöffnungen frei sind und das Gerät nicht in einer geschlossenen Tasche betrieben wird.

Bleibt die Warnung bestehen, melden Sie sich bitte direkt bei uns. Verändern Sie die Einstellung nicht selbst.

Kontrollieren Sie, ob Netzteil, Ladekabel und Gerätestecker vollständig verbunden sind. Prüfen Sie außerdem, ob am Gerät ein Lade- oder Netzsymbol angezeigt wird.

Lassen Sie einen sehr warmen oder kalten Akku zunächst auf Raumtemperatur kommen. Beginnt der Ladevorgang weiterhin nicht, können Akku, Netzteil oder Ladeelektronik überprüft werden.

Die Laufzeit hängt von der Geräteeinstellung, der Atemfrequenz, der Umgebungstemperatur und dem Alter des Akkus ab. Mit zunehmender Nutzung kann die Akkukapazität abnehmen.

Verkürzt sich die Akkulaufzeit deutlich oder schaltet sich das Gerät unerwartet aus, teilen Sie uns die bisherige und aktuelle Laufzeit mit. Wir prüfen, ob ein Austausch erforderlich ist.

Prüfen Sie, ob der Fahrzeuganschluss aktiv ist und das vorgesehene Ladekabel verwendet wird. Manche Anschlüsse funktionieren nur bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor.

Nicht jeder Fahrzeuganschluss liefert ausreichend Leistung zum gleichzeitigen Betrieb und Laden. Wird kein Ladesymbol angezeigt, nutzen Sie eine andere zugelassene Stromquelle und lassen Sie die Verbindung prüfen.

Mobile Sauerstoffkonzentratoren erzeugen im Betrieb Wärme. Deshalb müssen die Lüftungsöffnungen immer frei bleiben. Das Gerät darf nicht unter einer Decke oder in einer normalen Tasche oder einem normalen Rucksack betrieben werden. Erlaubt sind nur spezielle Taschen oder Rucksäcke, die vom Hersteller für das Gerät vorgesehen sind.

Erscheint eine Temperaturwarnung oder schaltet sich das Gerät aus, lassen Sie es an einem geeigneten Ort abkühlen. Bleibt das Problem bestehen, melden Sie sich bei uns.

Der Standbehälter wird regelmäßig durch uns mit Flüssigsauerstoff befüllt. Danach kann das Gerät noch eine gewisse Zeit lauter zischen, während sich der Betriebsdruck im Behälter stabilisiert.

Wird das Geräusch nach und nach leiser, ist normalerweise alles in Ordnung. Hält das Zischen jedoch unverändert an oder bildet sich deutlich Eis am Ventil, kann das Ventil beim Befüllen festgefroren sein und dadurch nicht vollständig schließen.

Ein leichtes Zischen direkt nach dem Befüllen kann durch den Druckausgleich entstehen. Es sollte nach wenigen Minuten schwächer werden und aufhören.

Hält das Zischen an oder bildet sich gleichzeitig ungewöhnlich viel Eis, stellen Sie das Gerät sicher ab und kontaktieren Sie uns.

Die Füllanschlüsse können beim Befüllen festfrieren. Wenden Sie keine Gewalt an und versuchen Sie nicht, das Mobilteil ruckartig zu lösen.

Warten Sie einige Minuten, damit das Eis am Füllanschluss auftauen kann. Lässt sich das Mobilteil danach weiterhin nicht lösen, helfen wir Ihnen bei der weiteren Vorgehensweise.

Trocknen Sie die Anschlüsse am Vorratsbehälter und am Mobilteil vor jedem Befüllen mit einem sauberen, trockenen und fusselfreien Tuch.

Verwenden Sie keine Wärmequelle und berühren Sie vereiste Anschlüsse nicht mit bloßen Händen.

Legen Sie ein mit lauwarmem Wasser angefeuchtetes und gut ausgewrungenes Tuch von außen auf beziehungsweise um das vereiste Ventil. Dadurch kann das Eis langsam auftauen und das Ventil wieder vollständig schließen.

Beachten Sie dabei:

  • Verwenden Sie kein heißes oder kochendes Wasser
  • Gießen Sie kein Wasser über den Behälter
  • Lassen Sie kein Wasser in Ventile, Anschlüsse oder den Sauerstoffauslass gelangen
  • Verwenden Sie keinen Föhn und keine andere Wärmequelle
  • Drücken Sie nicht auf das Ventil
  • Lösen Sie das Eis nicht mit Werkzeugen
  • Trocknen Sie den zugänglichen Bereich anschließend vorsichtig ab

Hört das Zischen nach dem Auftauen nicht auf, melden Sie sich bitte bei uns. Wir prüfen, ob der Standbehälter kontrolliert werden muss.

Kontrollieren Sie zuerst, ob der Standbehälter noch ausreichend gefüllt ist. Trocknen Sie beide Füllanschlüsse und setzen Sie das Mobilteil gerade auf den Standbehälter.

Achten Sie darauf, dass die Anschlüsse vollständig ineinandergreifen. Beginnt die Befüllung trotzdem nicht, wenden Sie keine Gewalt an. Wir prüfen mit Ihnen, ob das Problem am Mobilteil, am Füllanschluss oder am Standbehälter liegt.

Ein warmes oder längere Zeit nicht verwendetes Mobilteil kann beim Befüllen mehr Zeit benötigen. Auch ein geringer Füllstand oder ein niedriger Betriebsdruck im Standbehälter kann den Vorgang verlängern.

Wird das Mobilteil trotz längerer Füllzeit nicht voll oder verändert sich der Ablauf deutlich, melden Sie sich bitte bei uns.

Kontrollieren Sie die Füllstandsanzeige und prüfen Sie, ob der Einstellknopf vollständig auf dem verordneten Wert eingerastet ist. Steht der Regler zwischen zwei Stufen, kann die Sauerstoffabgabe ausbleiben.

Prüfen Sie außerdem die Anschlüsse der Nasenbrille. Ist beim Befüllen ein Ventil festgefroren oder der Betriebsdruck abgefallen, kann es einige Zeit dauern, bis das Gerät wieder richtig arbeitet.

Bleibt die Sauerstoffabgabe aus, wenden Sie sich bitte an uns. Bei Atemnot oder einer deutlichen Verschlechterung Ihres Zustands wählen Sie die 112.

Ein starkes, dauerhaftes Zischen zusammen mit dichtem Nebel oder einem deutlichen Austritt von Flüssigsauerstoff ist keine normale Vereisung. Halten Sie Abstand und berühren Sie die Flüssigkeit oder stark vereiste Teile nicht.

Öffnen Sie Fenster und Türen, wenn dies gefahrlos möglich ist. Vermeiden Sie Feuer, Funken und andere Zündquellen. Kontaktieren Sie uns sofort. Bei einer unmittelbaren Gefahr wählen Sie die 112.

Versuchen Sie bei einem stärkeren Austritt nicht, das Problem selbst mit einem Tuch, Werkzeug oder durch Betätigen des Ventils zu beheben.

Durch die sehr kalte Oberfläche kann Feuchtigkeit aus der Raumluft am Behälter kondensieren und nach unten laufen. Wasser unter dem Gerät bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Flüssigsauerstoff austritt.

Tritt gleichzeitig starkes Zischen, dichter Nebel oder eine zunehmende Eisbildung auf, melden Sie sich bitte bei uns. Wir helfen Ihnen dabei, die Situation richtig einzuordnen.

Die Nutzungsdauer hängt von der Füllmenge, der verordneten Einstellung, der Atemfrequenz und der natürlichen Verdampfung des Flüssigsauerstoffs ab. Auch ein nicht vollständig befülltes Mobilteil oder ein nicht richtig geschlossenes Ventil kann die Nutzungsdauer verkürzen.

Ist das Gerät deutlich schneller leer als gewohnt, notieren Sie die ungefähre Nutzungsdauer und teilen Sie uns mit, ob nach dem Befüllen ein längeres Zischen oder eine stärkere Vereisung aufgetreten ist.


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